
weitere Formate im Visuellen Editor
Das Plugin AddQuicktag, das ich im Artikel In WordPress die Quicktags und Buttons des Editors erweitern vorgestellt habe, ermöglicht es einem die Standard-Quicktag-Leiste des HTML-Editors in WordPress zu erweitern.
Frank Bültge (der Entwickler des Plugins) hat in den Kommentaren freundlicherweise darauf hingewiesen, dass es ein Plugin gibt, das die zusätzlichen Quicktags, die man mit dem Plugin AddQuicktag erstellt hat auch dem Visuellen Editor zur Verfügung stellt.
Das Plugin heißt WP AddQuicktag(s) to the WYSIWYG-Editor. Es ist leider nicht im offiziellen WordPress-Verzeichnis gelistet, so dass man es sich nur beim Entwickler herunterladen kann.
Nach der Installation sind die Quicktags, die man mit Hilfe des Plugins AddQuicktag erstellt hat, dann im Visuellen Editor über das neue Dropdownfeld "weitere Formate" erreichbar.
Das Bookmarklet "Press This", das ich hier bereits vorgestellt habe stellt im Prinzip eine sehr abgespeckte Form der "Artikel verfassen"-Oberfläche dar.
Beim Verfassen von Artikeln kann man zwar Tags eingeben und eine Kategorie wählen, es ist jedoch nicht möglich einen Artikel für die Zukunft zu schreiben, also den Veröffentlichungszeitpunkt festzulegen. Es fehlen einem also, abgesehen von den Modulen "Schlagwörter", "Kategorien" und "Publizieren", wobei letzteres sehr abgespeckt zur Verfügung steht, alle Module, die man sonst von der Backend-Oberfläche "Artikel/Erstellen" gewohnt ist.
Mit dem Plugin Press This Reloaded kann man das ändern. Aus der spartanischen Standardversion wird eine vollwertige "Artikel verfassen"-Oberfläche. Das Fenster, dass sich nun öffnet, wenn man den Press This-Link öffnet enthält sämtliche Module, die auch die "Artikel/Erstellen"-Seite enthält. Es werden sogar Module angezeigt, die man mit Plugins hinzugefügt hat.
Voraussetzung ist allerdings, dass man den Link neu erstellt, ihn sich also neu aus der Werkzeugkiste (Menü: Werkzeuge/Werkzeuge) holt.
Beim Verfassen von Artikeln mit WordPress kann man einmal auf den Visuellen Editor oder aber auf den HTML-Editor zurückgreifen. Beide habe ich in den letzten Wochen hier vorgestellt:
Aber welchen soll man nun nutzen? Wo liegen die Vorteile und/oder Nachteile des einen und des anderen?
Eine persönliche Anmerkung von mir vorneweg: Ich denke es gibt kein "Du musst den xyz-Editor nutzen." Beide Editoren haben ihre Vorteile, beide ihre Nachteile und schlussendlich hängt es – wie so oft – von der Person vor dem Computer ab welcher Editor genutzt wird. Die Qualität eines Artikels ist unabhängig davon welcher Editor beim Verfassen benutzt wurde. Deswegen versuche ich die folgenden Vor- und Nachteile möglichst objektiv darzustellen. weiterlesen…
Vor einigen Tagen habe ich hier die Werkzeugleiste des Visuellen Editors näher vorgestellt. Viele (so auch ich) arbeiten allerdings lieber mit dem HTML-Editor. Dieser Editor bietet einem (in der Standard-Version) 14 Quicktags, die man nutzen kann.
Die Quicktags funktionieren allerdings nur bei eingeschaltetem JavaScript. Nutzen kann man sie auf zweierlei Weise:
Entweder man markiert ein Wort und klickt dann auf einen Quicktag, z. B. b. Dadurch wird der Text in die entsprechenden (X)HTML-Tags gesetzt:
<strong>fett</strong>
Oder man klickt einen Quicktag-Button (b), erhält den öffnenden Quicktag:
<strong>
schreibt dann den Text
<strong>fett
und klickt dann erneut auf den Quicktag, der jetzt sein Aussehen geändert hat (/b) und der Tag wird geschlossen:
<strong>fett</strong>
Anmerkung: Es gibt auch Quicktags, die nicht wieder geschlossen werden müssen. Man erkennt dies daran, dass dann in der Quicktagleiste auch kein schließender Tag angezeigt wird.
Die folgenden Quicktags stehen zur Verfügung:
Empfehlung: Schreib zuerst den Text, lies ihn Korrektur (Fehler bleiben immer noch genug übrig) und füge dann die benötigten Formatierungen hinzu. Diese Vorgehensweise ist übersichtlicher und wenn man im Browser eventuell eine Rechtschreibprüfung einsetzen, dann stolpert diese nicht über die für sie unbekannten (X)HTML-Tags.
Zum Abschluss erwähnen möchte ich außerdem die Möglichkeit die Quicktags des Editors zu erweitern.
Wenn man viele Blog-Artikel verfasst möchte man diese vielleicht nicht alle immer gleich am kreativen Tag veröffentlichen sondern über die Zeit verteilen. Und je nach dem wie viele Artikel nun beisammen sind, wäre es hilfreich gleich auf einen Blick zu sehen für wann man welche Artikel schon geplant hat. Man kann sich diese Artikel zwar auch auf der Übersichtseite der Artikel anzeigen lassen, aber auf dem Dashboard wäre es "hübscher".
Auf dem Dashboard gibt es ja auch schon das Modul "Aktuelle Entwürfe". Ein gleiches Modul für geplanten Artikel wäre in meinen Augen sinnvoll. Für diesen Zweck muss ein Plugin her. weiterlesen…
Von der 4. Auflage von WordPress – Das Praxisbuch gibt es jetzt auch ein E-Book. Erwerben kann man das E-Book auf der Seite des Verlags.
Das E-Book kostet 23,95 Euro und ist somit sechs Euro günstiger als die gedruckte Ausgabe.
Wenn man ein Blog betreibt, in dem mehrere Mitarbeiter Artikel verfassen, so ist es für den Administrator äußerst komfortabel wenn er per E-Mail eine Nachricht darüber enthält, dass es einen "ausstehenden Review" gibt. Diesen verfassen nämlich Mitarbeiter, da sie nicht die Rechte dazu haben Artikel zu veröffentlichen. Sie dürfen Sie nur verfassen und dann "Zur Revision vorlegen" bzw. zur Genehmigung durch den Administrator oder aber auch eines Redakteurs.
Wer sich näher über die Rechte der einzelnen Benutzergruppen informieren möchte, dem empfehle ich den Artikel Wer darf was? Benutzergruppen in WordPress
Aber zurück zum oben beschriebenen Fall. Wie erfährt also der Administrator eines Blogs über diese ausstehenden Revisionen? Entweder er begibt sich in den Backend- bzw. Admin-Bereich des Blogs oder er wird darüber per E-Mail informiert. Für die zweite Möglichkeit gibt es mehrere Plugins, die das realisieren. weiterlesen…
Artikel geschrieben! Puh fertig. Ach ne, noch schnell eine kleine Änderung eingefügt. Jetzt aber abspeichern. Am nächsten Tag weiter daran arbeiten. Pause. Nach der Pause weiter schreiben und kleine Änderungen am bereits bestehenden Text durchführen. Unter Umständen kann so ein Prozess dauern… und dann auf einmal: NEIN! Die letzten Änderungen vom Vortag waren falsch, unnötig, blödsinnig…. Was war das nochmal? Was habe ich alles geändert? Wie stelle ich die Version davor wieder her?
Alles kein Problem seit der Version 2.6. Denn seitdem ermöglicht es WordPress, auch auf ältere Versionen eines Artikels zurückzugreifen. weiterlesen…
WordPress bietet einem zwei Möglichkeiten, Inhalte zu publizieren: Artikel und Seiten (Pages). Doch worin unterscheiden sich die beiden?
Inhaltlich gesehen ist es so, dass man auf Seiten statische Inhalte publiziert, also z. B. das Impressum, eine "Über mich"-Seite, das Archiv oder ein Kontaktformular. Denkbar sind auch Bücherlisten (wie ich es z. B. auf Sahanya.de gemacht habe) oder Seiten mit Kritiken zu unseren Büchern, wie ihr es hier auf dieser Website sehen könnt.
Artikel sind im Gegnsatz dazu "dynamisch". Bei ihrem Erscheinen, also unmittelbar nach der Publikation, nehmen sie den prominentesten Platz im Blog ein. Sie stehen als oberstes in einer Liste von Artikeln. Die Anordnung der Artikel ist dabei umgekehrt chronologisch, d. h. der aktuellste Artikel steht immer an erster Stelle. Wieviele Artikel der Besuch einer Website direkt auf der ersten Seite sieht ist davon abhängig was in den Einstellungen (Menü: Einstellungen/Lesen) eingestellt wurde.
Hat man z. B. festgelegt, dass auf der Blogseite 10 Artikel angezeigt werden, so sind dies immer nur die 10 aktuellsten Artikel. Ältere Artikel sind nur noch über "Umwege" erreichbar, d. h. über ihren Permalink, das Archiv etc.
(Alle gemachten Angaben beziehen sich auf den "typischen" Fall. Ausnahmen bestätigen die Regel.)
Artikel sind also im Gegensatz zu statischen Seiten, die ständig präsent und sichtbar sind, dynamsich.
Andersherum gesagt: Im Gegensatz zu den Artikeln befinden sich die Seiten nicht in dem "Blog-Kreislauf". Dadurch erscheint der Inhalt der Seiten auch nicht im Newsfeed.
Aber was für Unterschiede gibt es beim Erfassen von Seiten bzw. Artikeln? weiterlesen…
Im Bereich "Werkzeuge / Werkzeuge" findet man das Bookmarklet "Press This".
Allen denen, die noch nicht wissen was ein Bookmarklet genau ist empfehle ich als kurzen Exkurs den Artikel Was sind Bookmarklets bzw. Favlets? Dort hat Perun kurz und prägnant beschrieben worum es sich dabei handelt und wofür sie gut sind.
Aber zurück zum Thema. Im Falle von "Press This" handelt es sich um ein Bookmarklet, welches es einem ermöglicht Artikel für einen WordPress-Blog zu verfassen, ohne dass man sich selbst in bzw. auf der Administrationsoberfläche befindet. Das Bookmarklet erlaubt es einem zudem besonders einfach und schnell Zitate, Bilder etc. von einer Website für den eigenen Artikel zu übernehmen bzw. diese einzubinden.
Wie funktioniert das ganze nun? weiterlesen…