
WordPress-Praxisbuch ist durchsuchbar
Mittlerweile kann man auf Amazon.de innerhalb meiner beiden WordPress-Bücher suchen. Das zuständige Programm bei Amazon heißt "Search Inside" und erlaubt es theoretisch nicht nur nach dem Titel, dem Verlag oder dem Namen des Autors sondern auch im Inhalt der Bücher zu suchen.
Weitere Infos zu "Search Inside": Amazon.de.
Neben der Suche im Buchinhalt kann man kann bei beiden WordPress-Büchern das Cover, das Inhaltsverzeichnis, das Stichwortverzeichnis (Index) und einen Auszug aus dem Buch betrachten. So kann man sich ein besseres Bild machen, bevor man sich für den Kauf entscheidet.
Wie ich gerade aus dem Weblog von WordPress-Deutschland erfahre, wird die Version 2.4, die für Ende Januar 2008 angekündigt war, übersprungen und voraussichtliche Ende März wird dann direkt WordPress 2.5 veröffentlicht.
Für die Leser von "WordPress – Das Praxisbuch" ist das eine interessante Meldung, da ich mich beim Verfassen des Buches im großen und ganzen auf die damals aktuellen Versionen 2.2.x – 2.3.x bezogen habe.
In meinem Weblog beschreibe ich nicht nur wie man den aktuellen bzw. den aktiven Menüpunkt visuell hervorhebt, sondern wie man auch die entsprechende übergeordnete Eltern-Seite hervorheben kann, wen man sich auf den untergeordneten Seiten befindet.
Neulich habe ich eine Frage bekommen, wie man innerhalb eines Beitrages, das Bild bzw. eine Grafik positioniert, so dass es von dem nachfolgenden Text umflossen wird. So wie in diesem Beitrag hier.
Da gibt es zwei Vorgehensweisen, die einfachste ist wenn man nicht im visuellen sondern im Code-Editor arbeitet. Da kann man solchen Bildern einen extra Klassen-Attribut zuweisen, hier ein Beispiel:
<img src="bild.png" alt="Positionierung" class="bild-links" />
Das Klassen-Attribut (inkl. dem Wert) ist hervorgehoben. Nun muss man diesen Attribut Eigenschaften in der CSS-Datei zuweisen:
.bild-links { float: left; margin: .2em 1em .5em 0; }
Hierbei muss man nur achten, dass nach dem Bild auch genug Inhalt bzw. Text nachkommt, damit das Bild auch wirklich umflossen wird, denn durch die Eigenschaft float, wird ein Element aus dem normalen Fluss herausgenommen und es kann dann zur Darstellungsfehlern kommen.
Um diese Möglichkeit der Bilderpositionierung zu nutzen, muss man nicht permanent in der Code-Ansicht arbeite, Es reicht wenn man bei der Eingabe der Klasse in den Code-Editor wechselt. Falls man das Plugin AddQuicktag einsetzt, dann kann man die Eingabe des Klassen-Attributs auf ein Quicktag legen und in der Zukunft muss man nur einmal Klicken um das Attribut hinzuzufügen.

Bild positionieren
Die andere Möglichkeit ist die Nutzung des visuellen Editors. Wenn man ein Bild bereits eingefügt hat, kann man das Bild anklicken und anschließend das Bild-Symbol (das kleine Baum-Icon) in der Leiste anklicken und es öffnet sich ein weiteres Fenster (siehe die Abbildung). Dort hat man dann die Möglichkeit, das Bild zu positionieren in dem man eine Auswahl bei dem Punkt Alignment trifft. Die Werte left (links) und right (rechts) sind hierbei die wichtigsten. Damit richtet man das Bild auf der linken bzw. rechten Seite aus.
Mit der Angabe von ganzen Zahlen in den Feldern Horizontal und Vertical Space bestimmt man den den vertikalen und Horizontalen Abstand des Bildes.

Apache-Logo
Im Buch habe ich auf der Seite 41 eine Checkliste niedergeschrieben, welche man durchgehen sollte bevor man WordPress auf dem eigenen Server installiert.
Im weiteren verlauf des Buches habe ich auch erwähnt, dass die "sprechenden URLs" auf dem Apache-Server nur bei eingeschaltetem mod_rewrite funktionieren bzw. ohne dieses Modul und ohne die .htaccess-Datei mit vorangestelltem index.php zu realisieren sind.
Vor einigen Tagen hat sich ein Leser gemeldet, der "sprechende URLs" in seinem neuen WordPress-Blog generieren wollte. Er hat sich an die Anleitung des Buches gehalten und danach war das Weblog nicht mehr erreichbar. Fazit der Geschichte war, dass der Hoster 1&1 bei diesem Server mod_rewrite nicht aktiviert hat und somit kam es zu den Probleme, da der Server mit den Anpassungen in der .htaccess-Datei nichts anfangen könnte.
Daher meine Empfehlung: folgende Checkliste durchgehen und ruhig mal die Leistungsbeschreibung des jeweiligen Accounts lesen.
Erweiterte Checkliste
- Webspace, am besten mit Apache als Webserver
- Bei Apache: ist mod_rewrite eingeschaltet und hat man den Zugriff auf die .htaccess-Datei?
- PHP ab der Version 4.2 und MySQL-Datenbank ab der Version 4
- Ist die Datenbank installiert und kennst du die Zugangsdaten?
- Hast du einen FTP-Zugang und kennst du dessen Zugangsdaten?
- Hast du ein FTP-Programm, einen Texteditor und ein Entpack-Programm zur Verfügung?

Da immer wieder Fragen zum Buch und zum Inhalt des Buches auftauchen und auftauchen werden, habe ich beschlossen diesen Beitrag hier zu nutzen um den Fragenden einen Ort zu bieten wo Sie ihre Fragen und Anregungen in Form eines Kommentars niederschreiben können.
Je nach dem wie umfangreich eine Antwort ist, werde ich Sie entweder direkt im Kommentarbereich die Frage beantworten oder einen neuen Beitrag schreiben.
Also nur zu!
Im Praxisbuch habe ich das Plugin Simple Tagging ausführlich vorgestellt und auch gezeigt wie man es im einem WordPress-Theme einbaut. Allerdings funktioniert dieses hervorragende Plugin nur bis zum Versionsstrang 2.2.x, da ab WordPress 2.3 die Entwickler die Tagging-Funktion (Verschlagwortung eines Beitrages) in WordPress integriert haben und sich seit dem einiges an der Datenbank-Struktur geändert hat.
Mit meiner Prognose die ich im Buch abgegeben habe hatte ich Recht behalten: es wird etwas dauern bis die eingebaute Tagging-Lösung an den Komfort des Plugins herankommt und das es gut sein kann, dass viele Nutzer vor einem Update scheuen u.a. weil das Simple Tagging-Plugin in der neuen Version nicht funktioniert.
Tatsächlich ist es so, dass die eingebaute Lösung noch lange nicht so komfortabel ist und das viele Nutzer vom Update auf die Version 2.3 bzw. 2.3.1 abgesehen haben. Doch zumindest wegen des Plugins fällt der Grund weg auf den Versionssprung zu verzichten. Amaury Balmer, der Autor des alten Plugins war sehr fleißig und hat ein neues Plugin mit dem Namen Simple Tags entwickelt welches zu WordPress ab der Version 2.3 kompatibel ist und im Großen und Ganzen schon genau so komfortabel ist wie der Vorgänger.

Sie müssen sich keine Sorgen machen, der Kapitel im Buch über das Simple Tagging-Plugin ist nicht umsonst oder obsolet. Die Funktionsweise und der Einbau des neuen Plugins funktioniert nach dem gleichen Schema wie das alte Plugin. Hier die entsprechenden Code-Schnipsel um die jeweiligen Funktionen des Plugins im Theme einzubinden:
st_related_posts(); – zeigt die Liste der verwandte Beiträge (Platzierung innerhalb des Loops)
st_tag_cloud(); – gibt die Tag-Wolke aus.
st_the_tags(); – zeigt die Tags des aktuellen Beitrages an.
st_meta_keywords(); – gibt die Tags als Meta-Keywords im Kopf des HTML-Dokumentes aus.
Logischerweise müssen Sie auch die Abfrage (ob das Plugin aktiv ist) entsprechend anpassen, hier ein Beispiel:
<?php
if (function_exists('st_related_posts')) :
st_related_posts();
endif; ?>
Eine Frage die ich relativ oft zu hören bekomme ist die frage danach welche WordPress-Version im Buch besprochen wird. Gearbeitet habe ich in dem Buch mit der Versionen 2.3-alpha, 2.3-beta und 2.3-rc.
Darüber hinaus habe ich den Buch auch sehr ausführlich den Aufbau des Themes meines Weblogs erklärt. Und zu dem damaligen Zeitpunkt lief das Weblog noch mit der Version 2.2.2. Der Vorteil an dieser Beschreibung liegt auch darin, dass man als Leser erkennen kann das der Unterschied zwischen den Versionssträngen (2.2.x zu 2.3.x) eigentlich minimal ist.
In der Zwischenzeit ist die Version 2.3.1 erschienen, gegenüber der Version 2.3 welche auf der Buch-CD vorhanden ist, wurden lediglich Fehler korrigiert es kamen keine neuen Funktionen hinzu. Im Download-Bereich, kann man sowohl das komplette Paket so wie das Paket herunterladen, welches lediglich die Änderungen von 2.3 zu 2.3.1 abdeckt WordPress 2.3 zu 2.3.1 (zip, 160kb). einfach herunterladen, entpacken und an die entsprechende Stelle hochladen bzw. die alten Dateien überschreiben.
Schon während ich im September bis November 2006 mein erstes WordPress Buch – Das Einsteigerseminar – geschrieben habe, hatte ich vor auch ein WordPress-Buch für fortgeschrittenes Publikum zu schreiben. Zwei Themen empfand ich als besonders wichtig:
- Das Template-System von WordPress: Themes
- und WordPress für Projekte ohne Blog-Charakter
Daher habe ich das Inhaltsverzeichnis ausgearbeitet und dann im Juni 2007 beim mitp-Verlag mit dem Schreiben des Buches angefangen. Am 20. September 2007 habe ich das Buch dann abgegeben und ab dem 12. November soll das Buch dann auch veröffentlicht werden.
Der Inhalt des Buches
Bezüglich des Inhaltes schaut man am besten in das Inhaltsverzeichnis (PDF, 290kb). Ein starker Fokus liegt auf den Themes und dem Einsatz von WordPress als "klassisches CMS".
An wen richtet sich dieses Buch
Das richtet sich zuerst an Leute die schon die ersten Erfahrungen mit Wordpress hinter sich haben oder schon Erfahrungen mit anderen Redaktionssystemen gemacht haben, da viele Vorgänge in den gängigen CMSen recht ähnlich ausfallen. Auf jeden Fall ist das Buch für alle Menschen lesenswert, die tiefer in WordPress einsteigen wollen und mehr über WordPress-Themes und alternative Einsatzmöglichkeiten erfahren möchten.
Das Buch kaufen
Das Buch kann man in gewohnter Weise bei den üblichen Verdächtigen kaufen: