
Bildgröße festlegen
Welche Angaben man in der CSS-Datein tätigen muss um die Bilder und die Bilderunterschriften zu stylen, habe ich vor gut fünf Tagen beschrieben: CSS für Bilder in WordPress.
Jetzt folgt ein kleiner Hinweis, wie und an welcher Stelle man die Ausmaße der verschiedenen Bildformate einstellen kann.
Einfach zu "Einstellungen" » "Verschiedenes" begeben (siehe Abbildung) und dort kann man unter "Größe Vorschaubild" die Ausmaße des Vorschaubildes (engl. Thumbnail) einstellen. Falls man die Checkbox "Beschneide die Thumbnails…" aktiviert, dann generiert WordPress aus dem hochgeladenen Bild automatisch ein Vorschaubild nach dem Maßen, welche du festgelegt hast. Sonst generiert er ein proportionales Vorschaubild.
Darunter hat man die Möglichkeit, die Maße für die mittlere Bildgröße festzulegen. Wenn man jetzt ein Bild hochlädt, dann hat man die Möglichkeit es sich auszusuchen, ob man im Beitrag ein Vorschaubild, ein Bild in mittlerer Größe oder das Bild vollständiger Größe einbindet. Wobei zumindest hier und in meinen weiteren Weblogs, die "Originalgröße" auf 500 Pixel begrenzt wird.
Wenn man dann ein Bild hochlädt und einbinden möchte, dann hat man die Auswahl zwischen diesen drei Größen:

Bildformat auswählen
Manchmal ist es notwendig, die komplette WordPress-Installation mit einem Passwort zu schützen. Hierbei gibt es verschiedene Methoden und Vorgehensweisen. Einer dieser Möglichkeiten bietet das Plugin von Frank Bültge mit dem Namen Authenticator.
Diese WordPress-Erweiterung sperrt sowohl das Frontend als auch das Backen (Admin-Bereich) für alle Besucher, die kein Account in diesem Weblog haben. Nur wer sich einloggt kann das Frontend sehen und je nach dem welche Rechte man hat, kann man auch im Backend arbeiten.
Somit eignet sich diese Plugin prima, wenn man mit einem oder mehreren Autoren einem begrenzten Kreis an Lesern, die Inhalte zugänglich machen möchte … oder natürlich auch als eine vorübergehende Lösung, wenn das Projekt noch nicht richtig online ist, aber mehrere Leute z.B. das Design begutachten sollen.
In
den letzten
Versionen wurde u.a. auch die "Bilder einfügen"-Funktion stark erweitert und seit der Version 2.6 kann man den Bildern automatisch beim Hochladen eine Bild-Unterschrift vergeben. Daher verdient diese Funktion es, dass man ein paar erklärende Sätze verfasst.

Bild-Optionen
Nach dem man ein Bild hochgeladen hat, kann man diverse Eingaben tätigen. Als erstes kann man den Text für den Mousover (title-Attribut) eingeben. Im zweiten Textfeld gibt man den Text für die Bildunterschrift, welcher gleichzeitig auch der Inhalt des alt-Attributes ist.
Weiter darunter im größeren Textfeld mit dem Namen "Beschreibung" notiert man den Text, der bei der Galerie-Funktion erscheint. Dieser Text diente in den früheren Versionen lediglich internen Zwecken. Darunter wird eine URL generiert, je nach dem wofür man sich entscheidet: keine, Link zu dem Bild oder die Adresse des Beitrages.
In den beiden letzten Punkten entscheidet man sich für die Ausrichtung des Bildes und für die Größe bzw. die Ausmaße des Bildes. Die Dimensionen von "Vorschaubild" und "Medium" kann man komfortabel in "Einstellungen" » "Verschiedenes" einstellen.
Die zuständigen CSS-Regeln
So weit, so gut. Nun geht es darum für die Ausrichtungen des Bildes und für Bildunterschrift-Funktion, die passenden CSS-Regeln zu definieren. Hier zuerst (beispielhaft) die Angaben für die Ausrichtung der Bilder:
.aligncenter, div.aligncenter {
display: block;
margin-left: auto; margin-right: auto;
text-align: center;
}
.alignleft {
float: left; margin-right: 10px;
}
.alignright {
float: right; margin-left: 10px;
}
Der obere Code sollte klar sein. Dier erste Regel sorgt dafür, dass das Bild bzw. der umgebende div-Block znetriert ist, die zweite Regel sorgt dafür, dass das Bild links floatet und die letzte Regel sorgt dafür, dass das Bild rechts ausgerichtet wird.
.wp-caption {
text-align: center;
background: #e4f2fd; border: 1px solid #cde;
padding: 11px 9px 9px 9px;
margin-top: 3px; margin-bottom: 10px;
/* Abgerundete Ecken fuer Browser die es koennen */
-moz-border-radius: 3px;
-khtml-border-radius: 3px;
-webkit-border-radius: 3px;
border-radius: 3px;
}
.wp-caption img {
margin: 0; padding: 0; border: 1px solid #cde;
}
div.wp-caption a { border: none; }
.wp-caption p.wp-caption-text {
font-size: 11px; line-height: 17px;
margin: 0; padding-top: 5px;
}
Der obere Code besteht aus vier Regeln. Mit der ersten Regel wird eine Box definiert in der sich dann später das Bild befinden wird. Je nach dem restlichen Layout der Website, werden hier entsprechend andere Werte für Abstand, Farbe und Rahmen angegeben.
Die zweite Regel kümmert sich um das Bild innerhalb der Box. Die dritte Regel kümmert sich um den Link, welcher das Bild umschließt und die letzte Regel ist zuständig für die eigentliche Bildunterschrift. Wie das ganze ausschauen kann, sieht man in der oberen Abbildung.
Abgerundete Ecken mit CSS
Auch mit CSS kann man abgerundete Ecken realisieren, hier der Code, der schon weiter oben zum Einsatz kam:
-moz-border-radius: 3px;
-khtml-border-radius: 3px;
-webkit-border-radius: 3px;
border-radius: 3px;
Alle vier Deklarationen tun das gleiche. Eigentlich sollte die letzte Deklaration reichen. Blöderweise unterstützt momentan kein einziger Browser auf dem Markt CSS 3 komplett und daher auch nicht die Eigenschaft border-radius. Die Eigenschaft belasse ich dennoch, falls in nahen Zukunft ein Browser doch diese Eigenschaft unterstützen sollte.
Bis dahin muss man sich proprietären Angaben begnügen: -moz für Geckos, -khtml für Konqueror & Co. und -webkit für Safari & Co.
Die Kommentarfunktion in der neuen WordPress-Version 2.7 wird voraussichtlich zwei große Veränderungen erfahren. Zum Einen wird es möglich sein (für den Betreiber einer Website) Kommentare auch im Backend zu beantworten. Und diese Kommentare erscheinen “verschachtelt”, so dass genau ersichtlich ist auf welchen Kommentar geantwortet wurde.
Zusätzlich zu dieser Veränderung, wurde der Bereich der Diskussions-Einstellungen erweitert:

Diskussions-Einstellungen
Hier kann man nun folgende Sachen zusätzlich einstellen:
- Schließe die Kommenatarfunktion bei Artikeln, die älter als X Tage sind.
- Verschachtelte Kommentare sind bis in eine Tiefe von X Ebenen möglich.
- Pro Seite sollen nur X Kommentare erscheinen. Danach wird “umbrochen”.
Diese Einstellungen, die hier grundsätzlich gemacht werden, können jedoch für jeden Artikel individuell angepasst werden. Wobei diese individuellen Einstellungen für die Artikel noch nicht in der jetzigen WordPress-Version implementiert sind.
Nehmen wir mal an, du betreibst mit WordPress eine kleine Website, die keinen Blog-Charakter aufweist oder du betreibst ein Weblog-Light in dem die Kommentarfunktion total entfernt ist. Irgendwann könnte der Punkt kommen wo du entweder auf einzelnen Unterseiten oder in einzelnen Beiträge doch die Kommentarfunktion einbinden möchtest.
Wenn es um Unterseiten geht, dann ist die Problemstellung sehr schnell gelöst. Man bedient sich einfach der Tatsache, dass man bei WordPress neben dem Haupttemplate für die Seiten (page.php) weitere Seiten-Templates erstellen kann. Einfach die page.php kopieren und umbenennen, z. B. kommentare-erlaubt.php. Ganz am Anfang diese Datei notiert man folgendes:
<?php
/*
Template Name: Kommentare erlaubt
*/
?>
Mit diesem Kommentar signalisiert man WordPress, dass es sich hierbei um ein Seiten-Template handelt. Nun muss man noch an der entsprechenden Stelle dieser Datei, die Kommentarfunktion einbinden:
<?php comments_template(); ?>
Anschließend muss man dann, wenn man einer neuen oder bestehenden Seite dieses Template zuweisen möchte, in der Auswahlliste "Seiten-Template" das gewünschte Template auswählen.
Will man allerdings nur in einem speziellen Beitrag die Kommentarfunktion einbinden, dann muss man auf die Conditional Tags zurückgreifen:
<?php if (is_single('333')) comments_template(); ?>
Diesen Code-Schnipsel fügt man an der entsprechenden Stelle der index.php bzw. der single.php ein. Die letzte Template-Datei ist zuständig für die Ansicht der einzelnen Beiträge. Die Nummer 333 ist in diesem Fall eine Beispielnummer und sollte im konkreten Fall durch die ID des jeweiligen Beitrages ersetzt werden.
Das war jetzt kein spektakulärer Problemfall, aber einer wie er sich in der Praxis stellen kann und ein Fall mit konkreten und in der Praxis bewährten Lösung.
Die zweite Auflage von "WordPress – Das Praxisbuch" ist im Anmarsch und sollte nach den neuesten Infos aus dem Verlag in der ersten Hälfte von Oktober in den Regalen der Buchhändler stehen. Daher haben wir (meine besser Hälfte und ich) uns gedacht, dass es an der Zeit wäre diese Website – welche ich sträflich vernachlässigt habe – aus dem langen Winterschlaf zu wecken. Wie man sieht, leicht inspiriert von dem Layout des Backends in der kommenden Version 2.7. Stichwort ist hierbei "Crazy Horse".
Vorgenommen haben wir uns nicht nur über das Buch zu berichten, sondern auf sämtliche Aspekte von WordPress einzugehen, die für einen Buchleser von Interesse sein könnten … so wie ich es eigentlich ursprünglich geplant hatte, aber aus Zeitmangel nicht umsetzen konnten. Nun hoffe ich, dass wir mit geeinten Kräften ein etwas besserer Ergebnis abliefern können.
Die Zweite Auflage
Nun ein paar Worte zu der zweiten Auflage von "WordPress – Das Praxisbuch". Zuerst möchte ich mich bei den Buchlesern bedanken, dass sie mir durch den Kauf des Buches ermöglicht haben an der zweiten Auflage zu arbeiten. Die zweite Auflage wurde nicht nur aktualisiert, sondern auch um einiges erweitert, was sich in der Anzahl der Seiten niederschlägt: anstatt 384 sind es jetzt fast 450 Buchseiten.
Zum einen ist ein komplett neues Kapitel hinzugekommen: ein zweites, zusätzliches Kapitel zum Thema "WordPress als 'klassisches' CMS". Zum anderen wurden einige bestehende Kapitel stark erweitert: das Plugin-Kapitel und die Kapitel 3 ("Das Admin-Menü von WordPress") und 4 ("Die ersten Schritte als Blogger").
Die Erweiterung in den Kapiteln 3 und 4 ist dem ordentlichen Anstieg an Funktionen im Backend von WordPress geschuldet: Galerie-Funktion, automatische Plugin-Updates, Versions-Kontrolle etc.
Ich werde in den nächsten Tagen mit der Arbeit an der zweiten Auflage von "WordPress – Das Praxisbuch" anfangen. Erscheinen soll dann die zweite Auflage im September 2008 … also in gut vier Monaten.
Mich würde es interessieren, was man sich für die zweite Auflage wünscht. Gibt es Kapitel die man evtl. ausbauen und andere wiederum straffen sollte? Hat euch irgendetwas im Buch gefehlt. Kurz und knapp: Verbesserungsvorschläge sind erwünscht.
Ich habe es endlich geschafft, ging leider nicht früher, das WordPress-Komplettpaket fertig zu machen. Das Paket beinhaltet neben der deutschen Sprachdatei eine Reihe von nützlichen Plugins, die fünf freien Themes aus meiner Feder so wie eine leere .htaccess-Datei im Hauptverzeichnis. Ist an sich nichts besonderes, ermöglicht es aber dem dem Leser des Buches sofort loszulegen und sich auf das wesentliche zu konzentrieren.
Download: WordPress 2.3.3 deutsch, komplett (ca. 2,1mb)