Welche Angaben man in der CSS-Datein tätigen muss um die Bilder und die Bilderunterschriften zu stylen, habe ich vor gut fünf Tagen beschrieben: CSS für Bilder in WordPress.
Jetzt folgt ein kleiner Hinweis, wie und an welcher Stelle man die Ausmaße der verschiedenen Bildformate einstellen kann.
Einfach zu "Einstellungen" » "Verschiedenes" begeben (siehe Abbildung) und dort kann man unter "Größe Vorschaubild" die Ausmaße des Vorschaubildes (engl. Thumbnail) einstellen. Falls man die Checkbox "Beschneide die Thumbnails…" aktiviert, dann generiert WordPress aus dem hochgeladenen Bild automatisch ein Vorschaubild nach dem Maßen, welche du festgelegt hast. Sonst generiert er ein proportionales Vorschaubild.
Darunter hat man die Möglichkeit, die Maße für die mittlere Bildgröße festzulegen. Wenn man jetzt ein Bild hochlädt, dann hat man die Möglichkeit es sich auszusuchen, ob man im Beitrag ein Vorschaubild, ein Bild in mittlerer Größe oder das Bild vollständiger Größe einbindet. Wobei zumindest hier und in meinen weiteren Weblogs, die "Originalgröße" auf 500 Pixel begrenzt wird.
Wenn man dann ein Bild hochlädt und einbinden möchte, dann hat man die Auswahl zwischen diesen drei Größen:

Bildformat auswählen
In den letzten
Versionen wurde u.a. auch die "Bilder einfügen"-Funktion stark erweitert und seit der Version 2.6 kann man den Bildern automatisch beim Hochladen eine Bild-Unterschrift vergeben. Daher verdient diese Funktion es, dass man ein paar erklärende Sätze verfasst.
Nach dem man ein Bild hochgeladen hat, kann man diverse Eingaben tätigen. Als erstes kann man den Text für den Mousover (title-Attribut) eingeben. Im zweiten Textfeld gibt man den Text für die Bildunterschrift, welcher gleichzeitig auch der Inhalt des alt-Attributes ist.
Weiter darunter im größeren Textfeld mit dem Namen "Beschreibung" notiert man den Text, der bei der Galerie-Funktion erscheint. Dieser Text diente in den früheren Versionen lediglich internen Zwecken. Darunter wird eine URL generiert, je nach dem wofür man sich entscheidet: keine, Link zu dem Bild oder die Adresse des Beitrages.
In den beiden letzten Punkten entscheidet man sich für die Ausrichtung des Bildes und für die Größe bzw. die Ausmaße des Bildes. Die Dimensionen von "Vorschaubild" und "Medium" kann man komfortabel in "Einstellungen" » "Verschiedenes" einstellen.
So weit, so gut. Nun geht es darum für die Ausrichtungen des Bildes und für Bildunterschrift-Funktion, die passenden CSS-Regeln zu definieren. Hier zuerst (beispielhaft) die Angaben für die Ausrichtung der Bilder:
.aligncenter, div.aligncenter {
display: block;
margin-left: auto; margin-right: auto;
text-align: center;
}
.alignleft {
float: left; margin-right: 10px;
}
.alignright {
float: right; margin-left: 10px;
}
Der obere Code sollte klar sein. Dier erste Regel sorgt dafür, dass das Bild bzw. der umgebende div-Block znetriert ist, die zweite Regel sorgt dafür, dass das Bild links floatet und die letzte Regel sorgt dafür, dass das Bild rechts ausgerichtet wird.
.wp-caption {
text-align: center;
background: #e4f2fd; border: 1px solid #cde;
padding: 11px 9px 9px 9px;
margin-top: 3px; margin-bottom: 10px;
/* Abgerundete Ecken fuer Browser die es koennen */
-moz-border-radius: 3px;
-khtml-border-radius: 3px;
-webkit-border-radius: 3px;
border-radius: 3px;
}
.wp-caption img {
margin: 0; padding: 0; border: 1px solid #cde;
}
div.wp-caption a { border: none; }
.wp-caption p.wp-caption-text {
font-size: 11px; line-height: 17px;
margin: 0; padding-top: 5px;
}
Der obere Code besteht aus vier Regeln. Mit der ersten Regel wird eine Box definiert in der sich dann später das Bild befinden wird. Je nach dem restlichen Layout der Website, werden hier entsprechend andere Werte für Abstand, Farbe und Rahmen angegeben.
Die zweite Regel kümmert sich um das Bild innerhalb der Box. Die dritte Regel kümmert sich um den Link, welcher das Bild umschließt und die letzte Regel ist zuständig für die eigentliche Bildunterschrift. Wie das ganze ausschauen kann, sieht man in der oberen Abbildung.
Auch mit CSS kann man abgerundete Ecken realisieren, hier der Code, der schon weiter oben zum Einsatz kam:
-moz-border-radius: 3px;
-khtml-border-radius: 3px;
-webkit-border-radius: 3px;
border-radius: 3px;
Alle vier Deklarationen tun das gleiche. Eigentlich sollte die letzte Deklaration reichen. Blöderweise unterstützt momentan kein einziger Browser auf dem Markt CSS 3 komplett und daher auch nicht die Eigenschaft border-radius. Die Eigenschaft belasse ich dennoch, falls in nahen Zukunft ein Browser doch diese Eigenschaft unterstützen sollte.
Bis dahin muss man sich proprietären Angaben begnügen: -moz für Geckos, -khtml für Konqueror & Co. und -webkit für Safari & Co.
Die Kommentarfunktion in der neuen WordPress-Version 2.7 wird voraussichtlich zwei große Veränderungen erfahren. Zum Einen wird es möglich sein (für den Betreiber einer Website) Kommentare auch im Backend zu beantworten. Und diese Kommentare erscheinen “verschachtelt”, so dass genau ersichtlich ist auf welchen Kommentar geantwortet wurde.
Zusätzlich zu dieser Veränderung, wurde der Bereich der Diskussions-Einstellungen erweitert:
Hier kann man nun folgende Sachen zusätzlich einstellen:
Diese Einstellungen, die hier grundsätzlich gemacht werden, können jedoch für jeden Artikel individuell angepasst werden. Wobei diese individuellen Einstellungen für die Artikel noch nicht in der jetzigen WordPress-Version implementiert sind.
Nehmen wir mal an, du betreibst mit WordPress eine kleine Website, die keinen Blog-Charakter aufweist oder du betreibst ein Weblog-Light in dem die Kommentarfunktion total entfernt ist. Irgendwann könnte der Punkt kommen wo du entweder auf einzelnen Unterseiten oder in einzelnen Beiträge doch die Kommentarfunktion einbinden möchtest.
Wenn es um Unterseiten geht, dann ist die Problemstellung sehr schnell gelöst. Man bedient sich einfach der Tatsache, dass man bei WordPress neben dem Haupttemplate für die Seiten (page.php) weitere Seiten-Templates erstellen kann. Einfach die page.php kopieren und umbenennen, z. B. kommentare-erlaubt.php. Ganz am Anfang diese Datei notiert man folgendes:
<?php
/*
Template Name: Kommentare erlaubt
*/
?>
Mit diesem Kommentar signalisiert man WordPress, dass es sich hierbei um ein Seiten-Template handelt. Nun muss man noch an der entsprechenden Stelle dieser Datei, die Kommentarfunktion einbinden:
<?php comments_template(); ?>
Anschließend muss man dann, wenn man einer neuen oder bestehenden Seite dieses Template zuweisen möchte, in der Auswahlliste "Seiten-Template" das gewünschte Template auswählen.
Will man allerdings nur in einem speziellen Beitrag die Kommentarfunktion einbinden, dann muss man auf die Conditional Tags zurückgreifen:
<?php if (is_single('333')) comments_template(); ?>
Diesen Code-Schnipsel fügt man an der entsprechenden Stelle der index.php bzw. der single.php ein. Die letzte Template-Datei ist zuständig für die Ansicht der einzelnen Beiträge. Die Nummer 333 ist in diesem Fall eine Beispielnummer und sollte im konkreten Fall durch die ID des jeweiligen Beitrages ersetzt werden.
Das war jetzt kein spektakulärer Problemfall, aber einer wie er sich in der Praxis stellen kann und ein Fall mit konkreten und in der Praxis bewährten Lösung.